Tattoo

Sadako – Tattookünstlerin in spe

Sadako? Ist das nicht das kleine böse Geistmädchen aus den Ring-Filmen?
So gesehen ja, aber sie war ja nicht immer böse und es ist ja auch nur ein Name, der übrigens „glückliches Kind“ bedeutet.
Hier geht es aber nicht um die Ring Protagonistin, sondern um eine angehende Tattookünstlerin.

Seit wenigen Tagen ist es offiziell, morgen wird Sadako ihre Ausbildung als Tätowiererin anfangen, das Praktikum hat sich also gelohnt und ihre Zeichnungen kommen an. Sie ist schon mächtig aufgeregt. So sehr dass sie kaum noch ein Auge zu bekommt. Damit geht ein ungeahnter Traum für Sie in Erfüllung. Natürlich bekommt man da nicht nur positive Gedanken, sondern hat auch Angst den Ansprüchen nicht gewachsen zu sein. Fehler zu machen, zu langsam zu sein, Sachen zu übersehen, etwas zu vergessen, nicht genug Konzentration zu haben und so weiter. Aber ich finde das ganz normal. Selbst wenn diese Fehler passieren, ist es halb so schlimm, schließlich ist sie dort, um zu lernen. Letztendlich zählt doch was sie drauf hat und malen kann sie, keine Frage. Wenn ich dort Kunde wäre mit der Sicherheit, dass ich ein super Bild bekomme, würde ich auch darauf warten, egal wie lange es dauert. Hauptsache es sieht spitze aus, da erwarte ich keine Schnelligkeit, sondern Präzision.

Zum Anfang des Praktikums hatte sie sich die Tarotkarten gelegt. Den Gehängten und den Tod. Man möchte meinen, der Tod sei hier die negative Karte, aber eigentlich ist er eher positiv, denn er steht für den Neuanfang bzw. dass man alte Verhaltensweisen hinter sich lassen sollte. Der Gehängte ist da schwieriger. Die Karte ist sehr negativ belastet, aber ich denke man kann auch positives aus ihr ziehen. Für sie war die Karte klar. Alles steht auf dem Kopf und ist verdreht, absolutes Chaos. Ich meine, dass vielleicht auch einfach das Ende der Fahnenstange erreicht worden ist und dass das perfekt mit der Karte „Der Tod“ zusammen passt. Beides bedeutet Neuanfang. Die Haxen zusammentreten und etwas neues versuchen. Damit ist die Ausbildung gemeint, den Traum anpacken.
Ich beschäftige mich selbst schon einige Jahre mit dem Tarot, habe damals von meiner Schwester das erste Deck geschenkt bekommen und bin dabei geblieben. Bei wichtigen Fragen, so blöd es auch klingen mag, haben mich die Karten noch nie verlassen. Bisher hat sich immer alles bewahrheitet. Dazu vielleicht irgendwann noch mal ein extra Beitrag.

Ich bin gespannt wie es ab Mittwoch weiter geht. Ich halte euch auf dem laufenden.
Hier noch zwei neue Zeichnungen:

IMG-20150717-WA0005[1] IMG-20150717-WA0006[1]

Eure Mia 🙂

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