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Von Genen und Gentechnik/ Sweets and Kids

In den Nachrichten hab ich heute „erfahren“ dass Naschkatzen wie ich, gar nichts dafür können, dass wir so süchtig nach Schokolade und Co. sind. Daran ist das Gen T1r3 schuld.
Dieses wurde zwar schon 2001 entdeckt, daher kommen die Nachrichten ein wenig spät, aber schön, dass es mir noch mal in Erinnerung gerufen wurde und mir somit klar wurde, warum ich letztens wieder so zugeschlagen habe beim Einkauf.

„T1r3 ist ein Rezeptorprotein, das auf der Oberfläche spezieller Zellen in den Geschmacksknospen auf der Zunge sitzt. Kommt es mit Zuckermolekülen in Kontakt, sendet die Zelle über Nervenbahnen Impulse an das Gehirn und teilt somit die Anwesenheit des Süßstoffs mit.

Diese Erkenntnisse wollen Chemiker nun nutzen, um neue künstliche Süßstoffe zu entwickeln, die geschmacklich dem echten Zucker näher sind. Denn nun müssen sie nur Moleküle designen, die genau in die Arme des Zucker-Rezeptors passen, um im Gehirn eine identische Reaktion hervorzurufen. “ Quelle: http://www.wissenschaft.de/

Von weiteren neuen künstlichen Süßstoffen halte ich nun wirklich nichts. Die haben jetzt schon nicht den besten Ruf und waren noch nie sonderlich gesund. Da halte ich mehr von Disziplin. Wenn man nicht auf Süßes verzichten kann am Tag, gibt es jede Menge Tricks, wie man es zumindest in Grenzen hält. Solange man aber eine Ausgewogenheit schaffen kann zwischen Süßem, gesunder Ernährung und genug Bewegung, sehe ich kein Problem darin, zur Schoki zu greifen.

Da ich allerdings sehr darauf achte was in der Schokolade drin ist oder allgemein in den Süßigkeiten, kommt mir natürlich nicht alles in den Magen. Das meiste was man so kaufen kann, fällt also schon mal weg, da es vor allem mit Transfetten ( künstlich gehärtete Fette ) vollgestopft ist. Diese unterliegen in einigen Ländern schon bestimmten Richtlinien oder sind sogar verboten, nur in Deutschland gibt es bisher noch keine Vorschriften, somit muss sich der Verbraucher auf die Hinweise verlassen, die allerdings nicht sagen wie viel von dem Fett enthalten ist. Überall wo pflanzliche Öle oder Fette drauf steht, kann man meist davon ausgehen das Transfette enthalten sind. Die Alternative heißt selber backen und nicht auf Fertigprodukte zugreifen. Die meisten Transfette findet man in Margarine, Kekse, Chips, Blätterteig und allem was frittiert ist.

Und aus diesen Gründen, hatte ich Glück, mal wieder auf etwas neues für mich zu stoßen, ohne ein extrem schlechtes Gewissen zu bekommen. Sicherlich trotzdem nicht das gesündeste und dennoch mit ein paar Abzügen, aber besser als so manch anderer Kram den man so findet im Regal, wo man nur den Kopf schütteln kann. Da ich Kuchen wie verrückt liebe, strahlte ich als ich die kleinen Mini Brownies von Tim’s sah, die ohne pflanzliche Öle, sondern mit Butter zubereitet werden. Keinerlei Citronensäure sondern Citrusfasern werden benutzt. Was mir nicht so gefallen hat, waren natürlich die E Nummern E471 und E472e, wohinter sich Mono- und Diglyceride der Speisefettsäuren verstecken, die zwar angeblich keine schädliche Wirkung haben, aber da der wichtigste Rohstoff Sojaöl ist, dieser eben in der Regel zu einem gewissen Anteil aus gentechnischen veränderten Pflanzen gewonnen wird. Da nicht angegeben ist, woher das Öl stammt, kann man nur spekulieren ob das Produkt völlig Genfrei ist. Drauf steht es jedenfalls nicht. Xanthan gilt auch als unschädlich, aber da gilt das gleiche Spiel mit den Gentechnik.
Gut finde ich allerdings, dass man mit dem Kauf solch einer Packung, wieder etwas gutes tut und damit Projekten für Kindern hilft. Auf der Homepage wird auch angeboten, kostenlos Mini- Brownies bei zu steuern zu Kinderfesten oder dergleichen.

043966506175

Eure Mia 🙂

Pic by http://cyristine.deviantart.com/

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