Chips · Produkttest · Test · Vegan

Heimatgut Wirsingchips

Eigentlich schau ich ja gar nicht viel Fernsehen, aber diesen einen Abend war es wohl Schicksal, dass ich mal in die Höhle der Löwen reingeschaut habe. Denn dort wurde eine neue Chipssorte vorgestellt, die komplett ohne frittieren auskommt, was heißt, keine Transfette. Allerdings waren diese Chips aus Wirsing, da verzog sich mein Mund erst einmal. Nichts gegen Wirsing, aber daraus Chips machen, fand ich dann doch ein wenig eigenartig. Schließlich wusste ich wie Wirsing schmeckt, gekocht, wie auch roh.

Der Wirsing wird über 24 Stunden getrocknet und dadurch knackiger, aber nicht so knackig wie man es von Chips kennt. Außerdem kauen sie sich wie Gummisohlen, natürlich nicht ganz so schlimm. Als ich das erste mal in den Laden ging um welche zu besorgen, waren sie völlig ausverkauft und die Verkäuferin verriet mir, dass seit der Sendung natürlicherweise ein riesiger Hype um die Chips gemacht wurde. Ich beschloss mich in Geduld zu üben und noch mal eine Woche später rein zu schauen. Als ich wieder kam, war das ganze Regal voll. Und mittlerweile weiß ich auch warum.

Dieser Hype war absolut nicht zu rechtfertigen. Zumindest meiner Meinung nach. Schöne Idee, ja und auch schöne Umsetzung, aber schmecken tun die Chips absolut nicht. Ich habe mir die Sorte Sour Cream & Onion ausgesucht, weil ich diese auch am liebsten bei normalen Chips mag. Jeder weiß ja wie Sour Cream schmeckt…die Chips hatten nichts damit zu tun, sie waren einfach nur extrem übersäuert und extrem salzig, dazu der bittere Wirsinggeschmack. Passte absolut nicht zusammen. Schmeckte mehr nach Erbrochenem. Vielleicht schmecken die anderen Sorten besser, wer weiß. Ich kann nur sagen, den getrockneten Wirsing schmeckt man sehr raus und der schmeckt wirklich nicht gut, getrocknet. Und ich hatte mich schon so gefreut auf diese gesunde Alternative. Dann bleiben wohl weiterhin Chips aus dem Haus verband.

Ich hab nur keinerlei Ahnung was ich jetzt mit den restlichen Chips machen soll, runter krieg ich die jedenfalls nicht, aber wegschmeißen tue ich eigentlich auch nichts gerne. Vielleicht sollte ich noch dazu sagen, all denen, denen ich diese Chips bisher angeboten habe, fanden sie ebenfalls scheußlich.

Fazit: Mein erster Gedanke, dass es eigenartig sei aus Wirsing Chips zu machen, hat sich bestätigt. Dieses Gemüse ist nicht dazu geeignet.
Vielleicht gebe ich den anderen Sorten noch mal eine Chance, allerdings finde ich es ziemlich happig dafür noch mal 3,49 € auszugeben. Ich lobe wirklich die Idee der Macher und dass Engagement etwas machen zu wollen was gesund ist und sich abhebt von diesem ganzen Industriewahnsinn. Leider treffen die Wirsingschips nicht meinen Geschmack, oder vielleicht einfach nur nicht diese Sorte. Probiert es selber, oder auch nicht 😉

Habt ihr die Chips vielleicht schon selber probiert? Wenn ja, wie fandet ihr sie?

Eure Mia

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5 Kommentare zu „Heimatgut Wirsingchips

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