Gedicht · Weihnachten

Wundervolle Weihnachtszeit

Heute ist Heilig Abend, wieder ein Jahr um.
Ich verbringe mein Fest immer gechillt ohne Stress, doch wenn ich da an andere denke. Oha, das Grauen des Jahres. Oma braucht noch ein Geschenk, und an den Onkel muss gedacht werden, die Patenkinder etc. etc.
Während andere sich abmühen alle Geschenke auf einmal zu besorgen, fange ich bereits im August an mir Gedanken zu machen und diese umzusetzen, so habe ich vieles schon besorgt, ohne mir die Hacken abzulaufen. Und dabei denke ich auch, dass es nicht immer etwas gekauftes sein muss.
Wie macht ihr das?
Nicht zu vergessen, der Trubel der ausbricht, wenn die Familie erst einmal zusammen sitzt im Stüblein. Lautes Gerede und Gelache, fröhliche und griesgrämige Gesichter, leckeres und weniger leckeres. Nie ist einer wirklich zufrieden. Vielleicht hat er nicht das richtige geschenkt bekommen oder gar nichts. Mutti hat geschimpft, weil sie eh schon gestresst genug ist. Welcher Grund auch immer, Familienzeit ist oft rar und wird dennoch nicht geschätzt, selbst zum Fest der Liebe nicht.
Ich habe mir dieses Jahr die Zeit genommen für jeden meiner liebsten Menschen ein Gedicht zu schreiben.
Manchmal sagen Worte mehr als tausend Geschenke 😉
Hier ein paar die ich mit euch teilen will. Manche kritisch, manche weniger. Die Namen hab ich geändert.
Da ist sie wieder die Weihnachtszeit,
Kinder lachen und sind bereit.
Doch wir Großen haben Kummer und Frust,
auf Weihnachten nicht wirklich Lust.
Haben vergessen was das Fest bedeutet,
weswegen man sich überhaupt freutet.
Konsumwahnsinn und Weihnachtsgeld,
zählt mehr als Liebe in dieser Welt.
Doch der Lichtblick kommt ganz unverhofft,
so was passiert nicht gerade oft.
Gibt es noch Menschen die den Sinn verstehen,
dann kann das Fest ja starten, es wird bestehen.
Ohje die Weihnachtszeit,
nicht gerade unser bester Freund.
Ist sie doch die Zeit der Völlerei,
Trunksucht und Gefühlsduselei.
Stumpfsinn hier und Stumpfsinn da,
doch ist die Zeit auch wunderbar.
Die Lichter leuchten hell und klar,
ganz angenehm, wohlig warm,
hat es mir die Gemütlichkeit angetan.
Ich denke an Dich zu jener Zeit,
bist du auch noch so weit.
Denk an Dich auch das ganze Jahr,
wär’s anders, wär’s sonderbar.
Fröhliche Weihnachten,
Familie Schulte-Blei,
fühlt euch geknutscht und geherzt ihr drei.
Maria steht sicher schon in der Küche bereit,
zaubert das Festmahl für die schöne Zeit.
Josef sitzt im Sessel und genießt die Gemütlichkeit,
leider hat es noch nicht geschneit.
Annas Augen funkeln vor Freud‘,
endlich ist Weihnachten, heut‘.
Liebste Ronja,
es ist wieder soweit,
tritt hinein in die Weihnachtswelt.
Sei glücklich und froh,
bleib stark und gesund,
lass Sorgen im Nirgendwo,
aber geschwind.
Ich denk‘ an Dich, nicht nur heut‘,
es ist mir das ganze Jahr eine Freud‘.
Ojemine die Weihnachtszeit,
des einen Freude, des anderen Leid,
Doch ist die Zeit auch wunderbar,
Gemütlichkeit,
Lichter hier und da.
Ganz wohlig warm und angenehm.
machen wir’s uns im Stübchen bequem.
Glücklichsein und Heiterkeit,
so soll’s sein in der Weihnachtszeit.
In diesem Sinne wünsche ich euch allen ein wundervolles Fest mit euren Lieben. Seid dankbar, dass ihr beieinander seid.
Eure Mia ❤

christmas_by_gemlovesyou-d5n4wyd

Pic by http://gemlovesyou.deviantart.com/

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10 Kommentare zu „Wundervolle Weihnachtszeit

  1. Allen hier ein frohes Weihnachtsfest.
    In meinem Fall ist Weihnachten eher was, das ich SO feiere, dass ich anderen eine Freude mache. Und ich finde es schön so.
    Das hat sich daraus ergeben (ist eben so), weil meine „Familie“ sich extrem reduziert hat, auf Grund natürlicher Gegebenheiten, und weil ich Single bin.
    Somit gibt es ein paar wenige Menschen, die mir nahe stehen. Ansonsten ist Weihnachten für mich ganz persönlich ein ruhiges und besinnliches Fest.

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  2. Habe mich früher auch ganz verrückt machen lassen durch Weihnachten – wusste nie was ich den Leuten besorgen sollte. Jetzt frage ich die Leute einfach was sie haben wollen; will ihnen nachher ja nichts schenken, was sie nicht brauchen können.

    Gefällt 1 Person

      1. Ja und dann ist es immer so ein Spiel mit der Zeit und den Möglichkeiten, weil andere bereits schneller gewesen sind. Unmöglich ist es da es allen Recht zu machen, wenn man auch noch Raten muss, was die Person eigentlich will oder braucht.

        Gefällt 1 Person

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