Gesundheit · Krankheit

MCS – Die Welt stinkt

Ich würde gern auf ein Thema aufmerksam machen, welches kaum Beachtung findet und welches mich auch persönlich betrifft, da ich Menschen kenne, die leider darunter leiden.
MCS = multiple Chemikalien-Unverträglichkeit.
Da ich selber gesehen habe wie eingeschränkt diese Menschen leben müssen und dass ihnen keinerlei Hilfe gegeben wird, ist es nur natürlich, es weiter publik zu machen. Die Ignoranz in diesem Land ist mal wieder auf ihrem Höhepunkt. Die Menschen krepieren vor unserer Nase weg und keiner ist Schuld.
Tumore? Krebs? Kommt nicht von ungefähr… Doch die Gesetze, Krankenkassen, Chemieindustrien etc. sind diejenigen die verhindern, dass solche Menschen gehört werden und dass man ihnen helfen kann. Alle ziehen sie an einem Strang, nur für den Profit und um die Massen still zu halten. Jeder der helfen könnte, wird Mundtot gemacht. Seit Jahrzehnten versuchen MCSler schon auf sich aufmerksam zu machen, bisher ohne Erfolg. Mittlerweile gibt es ca. 8 Millionen in ganz Deutschland und die Zahl steigt, da man MCS von heute auf morgen einfach bekommen kann. Chemikalien sind schließlich überall und wir Menschen sparen nicht gerade damit. Manche tun ihrem Körper diesen Schund sogar noch freiwillig an.
In den USA ist man schon ein wenig weiter, da man die Gefahren von Duftstoffen beispielsweise in Universitäten erkannt hat. Dort gibt es mittlerweile Unis, in denen Duftstoffe verboten sind. Das lernen dort macht sicher mehr Freude und sicherlich nicht weil es dort nicht permanent chemisch stinkt, sondern weil der Kopf frei bleibt und der Körper gesund.

Ich habe von einer Freundin einen Bloglink erhalten, indem die Bloginhaberin einen Artikel zu MCS verfasst hat, der im großen und ganzen sämtliche Informationen darüber enthält. Wer seinen Horizont erweitern möchte und sich vor unnötiger Vergiftung schützen möchte, sollte mal reinschauen.

MCS – multiple Chemikalien-Unverträglichkeit – Die Welt stinkt

Eure Mia
Advertisements

9 Kommentare zu „MCS – Die Welt stinkt

  1. Nun, ich arbeite in der Chemiebranche und werde es auch immer tun, weil ich eine Affinität dazu habe.
    Allerdings gibt es wirklich viele unnötige Dinge und nunja weiß auch davon und es sollte definitiv mehr Rücksicht genommen werden.

    Gefällt 1 Person

    1. Na ja nicht alles was Chemie ist ist auch gefährlich. Natur ist ja auch Chemie. Allerdings gibt es ja wirklich so viel künstlichen Mist dass man kaum noch einen Überblick hat. Die ganzen zusatzstoffe in der Nahrung oder der Kosmetik. Stoffe im Wasser in der Luft. Übel.

      Gefällt 1 Person

  2. Das ist ein hochinteressantes und bedenkenswertes Thema. Ich bin ebenfalls selbst Chemikerin und sehe den Übergang zwischen „künstlichen“ Chemikalien und Naturstoffen eher fliessend, so es denn überhaupt einen gibt. Denn letztlich bestehen alle Stoffe aus der gleichen Materie (und besonders im Duftstoff-Bereich sind Naturstoffe überaus beliebt). Vielfalt und vor allem die Dosis mögen daher in vielen Fällen das grössere Problem sein als die Stoffe selbst.

    Ich habe in den nächsten Wochen einen Artikel über die in meinen Augen oft überspitzte Trennung von „Chemikalien“ und Natur ins Auge gefasst. In diesem Zusammenhang klingt auch MCS nach einem sehr spannenden Thema, das ich im Vorfeld näher recherchieren und bestimmt einbringen werde (ich habe Nidis hoch emotionalen Artikel auch gelesen und werde ein so heisses Eisen nicht ganz ohne Hintergrundwissen anfassen).

    Gefällt 1 Person

    1. Ja, so gesehen ist ja alles natürlichen Ursprungs. Nur mag ich nicht wenn man Menschen damit schadet, indem man die Stoffe manipuliert oder was auch immer und sie damit gefährlicher macht, nur für den Profit. Selbst in der Natur ist nicht alles gut für den Menschen, man denke an verschiedene Giftpflanzen, die essen wir ja auch nicht einfach. Und wenn man uns heute Antibiotika etc. gibt, sagt man uns es sei gut für uns, aber in wirklichkeit wird auch viel gutes im Körper damit abgetötet. Danach darf man sich dann mit Pilz rumschlagen und dem Aufbau der Darmflora. Was oft wieder dazu führt, dass man schneller krank wird. Da gibt es zig Beispiele, wie Quecksilber, auch natürlich, aber gifitg und in so vielem drin. Barium, Aluminium etc. alles schädlich, und trotzdem auf uns losgelassen. Parfum enthält hunderte von Giftstoffen. Natürliche Aromen werden aus Pilzen gewonnen, statt dass man echtes Aroma nimmt.

      Außerdem seh ich das mit der Dosis anders. Das mag zutreffen, wenn man einen großen Schwall Gift zu sich nimmt. Dann ist das sowieso schädlich, aber wenn man über Jahre hinweg, täglich kleine Dosen zu sich führt, hat das den selben Effekt, nur dass man langsamer stirbt. der Körper kann die meisten unnatürlichen stoffe gar nicht abbauen, weil er sie nicht kennt, also lagert er sie ein. Irgendwann bilden sich Tumore oder andere bösartige Krankheiten. Es läuft also immer auf dasselbe hinaus. Krankheit.

      Ich freue mich schon auf deinen Artikel, wenn es soweit ist, kannst du mir ja gerne bescheid geben 🙂

      Gefällt mir

  3. Der Mensch wird seit Anbeginn seiner Zeit in eine Welt voll unzähliger Umwelteinflüsse, darunter sind zahllose Stoffe bzw.“Chemikalien“, hineingeboren. So ist der menschliche Körper darauf ausgelegt, bis zu einem gewissen Grad unter diesen Einflüssen zu leben und zu funktionieren. Für ausnahmslos alle Stoffe, gleich ob natürlichen oder synthetischen Ursprungs gilt damit „all zu viel ist ungesund“ (und zwar oft unabhängig davon, ob man das „all zu viel“ aufs Mal oder über lange Zeit in niedriger Dosis abbekommt).

    Ebenso nutzt der Mensch seit Urzeiten zahllose Stoffe zu seinem Vorteil. Und da eigentlich jeder Stoff irgendwelche „Nebenwirkungen“ auf (nicht nur) den menschlichen Körper hat, ist ein besonnener Umgang damit unverzichtbar – je mehr ein Stoff genutzt wird, desto grösser ist die dahin gehende Verantwortung.

    Antibiotika sind da ein schönes Beispiel: Stoffe die Infektionen heilen und Leben retten können. Die Gefahren von zu häufiger und unnötiger Anwendung sind hinlänglich bekannt (die Nebenwirkungen auf körpereigene Flora hast du ja genannt, dazu kommt die Gefahr von Resistenzbildung). Und die gelten auch für das erste moderne Antibiotikum überhaupt: Das Penicillin, welches im Original von einem Schimmelpilz produziert wird, der sich damit konkurrierende Bakterien vom Leib hält. Heutzutage kann das Original-Penicillin synthetisch hergestellt werden – was nichts an den Eigenschaften des Stoffs ändert – oder Chemiker können Veränderungen am Original vornehmen und neue Penicilline schaffen, die idealerweise(!) effektiver wirken, weniger Nebenwirkungen haben, weniger Allergien auslösen und so fort.

    In sofern hat unsereins in der Tat einen höchst verantwortungsvollen Job – denn wer Wissen über die Stoffe unserer Welt hat, kann verantwortungsvoll damit umgehen und zum verantwortungsvollen Umgang damit anleiten. Und das fängt schon in der Schule, meinem gewählten „Fachbereich“ an, wo all die künftigen Fabrikbetreiber, Firmenbosse und gedankenlosen „Endnutzer“, über die wir so gerne schimpfen, eine wichtige Gelegenheit haben, Verständnis für die Stoffe ihrer und unserer Welt zu entwickeln.

    So etwas wie eine „chemikalienfreie“ Welt – das kann ich meinem Post schon vorweg nehmen – ist allerdings der Natur der Sache wegen undenkbar.

    Gefällt 1 Person

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s