Ernährung · Schokolade · Tipps

Tipps um die Zuckersucht einzudämmen

Da ich derzeit versuche abzunehmen, habe ich mir Gedanken darüber gemacht, wie ich meinen Rausch auf Schokolade ein wenig dämmen kann. Bisher klappt es ganz gut und ich habe schon 3,5 Kilo abgenommen. Dennoch möchte ich nicht auf Schokolade verzichten, aber ich will auch nicht jeden Tag eine Tafel verdrücken.
Ich habe eine kleine Liste von allgemeinen Tipps und meinen eigenen zusammen gestellt.

 

  1. Ballaststoffe – Morgens gesunde Kohlenhydrate zu sich nehmen in Form von Haferflocken oder Vollkornbrot.
  2. Nicht erst warten bis man hungrig ist, sondern regelmäßig essen. Das verhindert auch Gelüste.
  3. Teure Schokolade kaufen statt billige. Somit erliegt man nicht der Versuchung alles auf einmal zu essen, schließlich hat man für dieses besondere Schokolade ein bisschen was hingelegt.
  4. Bitterschokolade essen mit mindestens 70% Kakaoanteil. Davon kann man nicht mehr als ein paar Stücken essen. Im Gegensatz zu Vollmilchschokolade, sagt das Hirn wann Schluss ist.
  5. Vanillezucker – Auf die Heizung legen und einfach nur einatmen. Hilft echt.
  6. Nicht zu Hause bunkern, sonst ist man nur immer wieder dazu hingerissen etwas zu nehmen und dann ist das schlechte Gewissen wieder groß.
  7. Hypnose? Ich bin mir sicher das klappt auch mit Süßem. Da wird einem dann Schokolade madig gemacht.
  8. Vielleicht hat man Glück und träumt auch davon, wie eklig Schokolade schmeckt. Ich hatte das mal mit Döner und konnte deswegen mehrere Jahre keinen Döner mehr essen. Wer sich Klarträume hervorrufen kann, kann es mal so probieren.
  9. Wissenschaftler haben herausgefunden, dass 15 Minuten zügiges Spazieren schon dafür sorgt, Heißhunger einzudämmen.
  10. „Nimm rohe Leinsamen in deine Diät mit auf. Du kannst sie auf Nahrungsmittel wie Joghurt, Smoothies, Salate und Gemüse streuen. Leinsamen sind ballaststoffreich, was verhindert, dass dein Blutzucker zu schnell ansteigt, und so den Hunger unterdrückt.“
  11. 2 Wochen Zuckerpause entwöhnt den Körper und das Verlangen lässt nach.
  12. Wenn man zu wenig schläft, wird das Verlangen durch den Energiemangel nur stärker. Also genug schlafen.
  13. Ablenkung: Such dir Hobbies 😉
  14. Tee mit Sahne-Karamellgeschmack oder Schokogeschmack
  15. Bananen statt Schokolade. Diese haben auch einen Serotoninlieferanten. Serotonin ist ein Glückshormon. Auch Walnüsse liefern genug Serotonin.
  16. Ein Stück Schokolade ganz langsam auf der Zunge zergehen lassen. Durch das lange Lutschen hat man das Gefühl mehr gegessen zu haben und du bemerkst die zahlreichen Geschmacksstoffe, die sich erst nach einer Weile im Mund entfalten.
  17. Zuckerfreie Kaugummis aber bitte auch keine mit Süssstoffen ala Aspartam, damit tut man sich nämlich auch nichts gutes.
  18. Konsequent Portionieren, denn verzichten muss man ja nicht ganz auf Süßes.
Und das wichtigste: DISZIPLIN. Jeder Mensch ist dazu in der Lage seinen eigenen Willen zu brechen 😉 Wenn du die ganze Zeit an Schokolade denken musst, steh auf geh ein paar Schritte. Geh in die Küche trink ein Glas Wasser. Lauf noch eine Weile und mach weiter mit dem was du vorher getan hast. Besiege den inneren Schweinehund.
Was mir auch sehr geholfen hat, ist mir die Schokolade direkt vor die Augen zu legen. Immer wenn ich hin greifen wollte, hab ich mich strikt und laut ermahnt und mir alle Nachteile von Schokolade aufgezählt. Macht dick, ist ungesund etc.
Mittlerweile esse ich jeden Tag nur noch einen winzigen Teil von dem was ich sonst gegessen habe. Ich lege die Schokolade dann einfach wieder weg und damit hat sich die Sache. Zuckersuchtattacken gibt es kaum noch.
Ich hoffe ich konnte damit weiterhelfen.
Eure Mia 🙂

Pic by Clefairykid

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11 Kommentare zu „Tipps um die Zuckersucht einzudämmen

  1. Hehe Tip 5 finde ich am besten 😀
    Aber bitte versuche dir nicht Schokolade schlecht zu träumen, du würdest dich wahrscheinlich ewig dafür hassen 😉
    Liebe Grüße!
    ps. Herzlichen Glückwunsch zu den 3,5 Kilo 🙂

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  2. Kenn‘ ich: Vor über zehn Jahren war ich mit meinem Ganzkörperprofil nicht mehr recht zufrieden und beschloß auch, abzunehmen (obwohl an der unteren Grenze des Idealgewichts, kommt halt darauf an, wie es sich verteilt). Ich habe in einem halben Jahr 11 Kilo weggemacht – seither ohne Probleme so geblieben. Zucker habe ich komplett verbannt – früher trank ich Kaffee als 1/3 Kaffe + 1/3 Milch + 1/3 Zucker (das ist jetzt natürlich übertrieben, aber plakativ) – inzwischen ganz ohne Zubehör. Früher vernichtete ich eine Packung Gummi-Bärchen oder dergleichen in maximal zwei Tagen, heute kann man mir soetwas auf den Tisch stellen (die Kunden tun’s manchmal), ich nehme nicht ein einziges. Schokolade gönne ich mir gelegentlich etwas, aber nur als richtig bitter (Kakao mind 80%). Beim Yoghurt kein „Fruchtyoghurt“ mehr (Du kennst den Zuckeranteil sicher), sondern Natur + Hong. Und Marmelade etc nur gaaanz selten (da auch nur welche mit mehr Marmelade als Zucker). Ich lese, was auf den Packungen steht.
    Was – wenigstens bei mir – aber wohl am meisten bewirkt hat (nicht der Sport, auch wenn das viele meinen, denn den machte ich auch zuvor regelmäßig): deutlich weniger essen. (Fertiggerichte gibt’s auch nicht mehr.) Überraschend war, daß mich das ganze – außer vielleicht zu Anfang – gar keine Überwindung gekostet hat. Deshalb wohl gelingt mir auch mühelos, das stabil zu halten. (Und seitdem ich Yoga mache habe ich nochmal ca 4kg verloren, was allerdings gar nicht beabsichtigt war (und angeblich, so steht’s überall, mit Yoga gar nichts zu tun hat).
    Vielleicht ist es bei Dir ja auch so, daß die DISZIPLIN (Großbuchstaben hast Du verwendet) gar nicht lange nötig ist und das ganze danach automatisch läuft, ohne daß Du Dich zwingen mußt…

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    1. In ca. 4 Monaten habe ich auch das Halbjahr erreicht, in dem ich konsequent Zucker reduziere. Ich hoffe ich erreiche in der Zeit zumindest noch 5 Kilo weniger. Da wäre ich schon sau glücklich. Außerdem ist ja bekannt, dass langsam abnehmen besser ist um den JoJo Effekt zu vermeiden und das versuche ich auch. Ich denke 11 Kilo in einem halben Jahr sind ganz gut. Ich denke auch, dass Sport nicht den Großteil beim abnehmen ausmacht, sondern die Ernährungsumstellung. Ich hab seit dem eigentlich nichts groß an meinem Leben geändert, außer die Ernährung und mehr bewegen als sonst, aber nicht in Form von Sport sondern eher mehr Haushalt oder mehr spazieren gehen. Ich verzichte auf nichts. Wenn ich angenommen doch mal ne ganze Tafel Schokolade essen sollte, esse ich den Rest des Tages eben nur noch Salat um es auszugleichen und meinen Kalorienbedarf nicht zu überschreiten. Obwohl ich theoretisch sogar zwei Tafeln essen könnte, wenn es nach den Kalorien geht, aber das is mir dann doch zu krass, wegen dem ganzen ungesunden Zucker. Mir geht es seit dem ich weniger Zucker zu mir nehme auch viel besser. Dazu trinke ich extrem viel Grüntee und andere Kräutertees, die den Bauch ständig füllen. Danke für deinen ausführlichen Kommentar 🙂

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      1. (Aua, „ausführlich“ ist meist diplomatisch für „Gelaver“…)
        Oh oh: „ne g-a-n-z-e Tafel Schokolade“? Wie war das gleich wieder mit der DISZIPLIN? Was bei Dir übrigens der Salat ist, ist bei mir dann Kartoffelbrei (nach maximal einem Drittel Tafel – schäm).
        Aber ich habe noch was: Ich mag mich wie ich (heute) bin, ich gefalle mir. Und ich bin mit meinem Leben zufrieden. Das klingt jetzt sehr nach „Aphorismen für jeden Tag im Sammelband für 4,99“, aber ich glaube, das ersetzt bei mir eine ansonsten nötige und schmerzhafte Disziplin.

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      2. Nee Nee ich bin da nicht so hinterrücks. Ich meinte das wirklich ernst, dass ich deinen Kommentar sehr gut fand.
        Nicht falsch verstehen, ich meinte mit der Tafel Schokolade nur, dass ich es theoretisch könnte, dafür dann aber auf anderes verzichten müsste, wie z.b. ne anständige Mahlzeit, weil es nicht mehr reinpassen würde in den Tag, Kalorientechnisch. Aber bisher habe ich kein einziges Mal in den letzten 2 Monaten eine Tafel gegessen, ich war konsequent 🙂 Das ist auch definitiv das wichtigste, dass man sich selber gefällt und mag. Dass man sich gesund fühlt. Wenn ich irgendwann an den Punkt angekommen bin, wo du jetzt bist, werde ich den gleichen Aphorismus benutzen 😉

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  3. Wenn man das selbst entscheiden kann, finde ich es auch gut, erst gar keine Schokolade o.ä. im Haus zu haben.. dann müsste man ja extra los, um welche zu holen, wenn man gerade Lust hat, welche zu essen ;D
    Für die kleinen und erlaubten Schokonaschereien kann man sich ja einen kleinen Riegel bereit halten, wenn man möchte ;D

    Liebe Grüße

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