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Kirkwall auf den Orkney Inseln – Reisebericht (Part I)

Lang ist‘s her, liebe Bloggerfreunde. Ehrlich gesagt, war ich erst einmal etwas vorsichtig und wollte sehen was das neue Gesetz so alles mit sich bringt. Einige hat es ja schon getroffen, allerdings zum Großteil etwas größere Blogger. Da gibt es auch mehr zu holen. (Verdammte Aasgeier)

Ich habe versucht, alles so gut wie möglich umzusetzen und muss leider auf vieles verzichten, wenn ich mit dem Bloggen weitermachen will. Manche sind freiwillig gegangen und haben alles zurückgelassen, was ich sehr bedaure. Unter euch waren echt tolle Leute, die ich gerne gelesen habe.

Man merkt richtig, dass die Community schrumpft. Ich gebe trotzdem noch nicht auf und versuche auch weiterhin meinem Hobby nachzugehen.

Was mich richtig nervt, ist, dass selbst die Bundesregierung keinen Schimmer hat, welches Gesetz sie da verabschiedet hat und selbst im Fokus des DSGVO steht, da ihre Web-Präsenzen nicht konform sind. Selbst Anwälte sehen nicht durch bei diesem Gesetz. Was soll das noch werden?

Jetzt zu schönerem. Wie einige von euch wissen, war ich Ende Mai auf großer Schiffsreise nach Island und Schottland. Das war ein wirklich aufregendes Abenteuer, da ich noch nie auf einem Kreuzfahrtschiff war und Island und Schottland, hatte ich auch noch nie besucht.

Ich hatte es auch schon auf Instagram erwähnt, möchte es aber auch nochmal hier tun, weil ich weiß, dass es viele Kreuzfahrtgegner gibt. Zum einen, war es leider die einzige Möglichkeit für mich, dort hinzukommen, weil ich wahnsinnige Flugangst habe, zum anderen habe ich darauf geachtet, dass das Schiff den Umweltnormen entspricht und so gut wie keinen Dreck in die Atmosphäre schleudert, wie es noch vor einigen Jahren der Fall war. Mir ist das nämlich auch sehr wichtig.

Mein Urlaub wird in sechs Teile aufgeteilt, da ich fünf verschiedene Städte besucht habe und euch auch ein bisschen vom Schiff zeigen möchte.

Den Anfang macht Kirkwall auf den Orkney Inseln. Dorthin haben wir über 24 Stunden gebraucht.
Das Wasser leuchtete in türkisen Farben und das Wetter war hervorragend.

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Wir hatten einen Ausflug für diesen Tag gebucht, der relativ früh statt finden sollte, da uns leider nicht viel Zeit in Kirkwall vergönnt war. Aber erst ein mal frühstücken und den Ausblick genießen ;)

Zunächst ging es zum Ring of Brodgar, der genauso alt ist wie Stonehenge. Der Ort fühlte sich schon Recht mystisch an, wenn bloß nicht die ganzen Menschen gewesen wären. ;)
Die können schon echte Fotobomben sein, ich habe mir aber Mühe gegeben, die Stimmung einzufangen.

Direkt danach ging es mit dem Bus weiter durch die schöne Landschaft Schottlands zu den malerischen Klippen von Yesnaby.

Da war der Ausflug auch schon zu Ende und uns blieb noch etwas Zeit Kirkwall zu erkunden. Eine wirklich entzückende Kleinstadt mit vielen süßen Läden, die wirklich zum shoppen einluden.

Sightseeing durfte natürlich auch nicht fehlen. So fanden wir einen alten Palast und eine verdammt alte Kirche, die mich zurück ins 18. Jahrhundert versetzte, denn solche sieht man zu Hauf in Filmen wie „Stolz und Vorurteil“ und Co.

Irgendwann musste eine Stärkung her und natürlich wollten wir auch wissen, wie heiße Schokolade in Schottland schmeckt. Ich kann euch sagen, sie war sehr schmackhaft, aber teuer. Übrigens meine erste Schokolade mit Herz ;)

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Typisch schottisch und englisch, durften natürlich nicht die Telefonzellen und Trachten fehlen ;) Auch die Pflanzenwelt ist hier zum Teil ganz anders als in Deutschland.

Über den Odins Stein hat uns die Reiseführerin berichtet. Er ist ein Monolith und wurde vermutlich im 3. Jahrhundert vor Christi auf Orkney aufgestellt. Der Stein ist bekannt dafür, dass er ein Loch hatte. Er wurde 1988 gefunden, 140 Meter entfernt von den Stones of Stenness. 

„Mann und Frau, welche sich durch das Loch in der Mitte des Steins die Hand gereicht hatten und den Odin Oath schworen, galten auch vor dem Gesetz (nach dem alten Gesetz) für ein Jahr und einen Tag als Eheleute.“ Quelle: Wiki

1814 wurde er von dem Bauern Captain W. Mackay zerstört, da immer wieder Bürger sein Feld zertrampelten, um den Stein zu erreichen. Der Teil mit dem Loch wurde in eine Mühle verbaut, die allerdings in den 40ern ebenfalls zerstört wurde. Nun gibt es nur noch Kopien. Die Bürger waren übrigens so verärgert darüber, dass sie mehrfach versuchten den Bauernhof von Mackay abzufackeln. 

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Die heidnische und germanische Mythologie/Kultur spielt schon seit ewigen Zeiten und auch noch heute eine große Rolle in Schottland und Island. Sie ist an allen Ecken allgegenwärtig. 

Irgendwann war der Tag dann auch zu Ende und es ging zurück zum Schiff. :( 

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Was für ein Monstrum ;) Auf Bald Kirkwall, ich hoffe wir sehen uns wieder.

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War einer von euch auch schon mal dort?

Eure Mia 

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3 Kommentare zu „Kirkwall auf den Orkney Inseln – Reisebericht (Part I)

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